22 | 05 | 2018
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Damit unsere Hütte auch auf das Fundament passt, müssen einige Dinge beachtet werden:

  • Das Fundament soll genau den Maßen der Hütte entsprechen und nicht größer sein, damit sich an den Rändern keine Staunässe bilden kann.
  • Die Randsteine müssen in einer Flucht und in Waage liegen.
  • Die Ecken müssen einen rechten Winkel bilden.

hauptfundamentWir spannen uns also Richtschnüre. Um den rechten Winkel zu erhalten, kramen wir in unseren Erinnerungen an den Mathe-Unterricht und benutzen den Satz des Pythagoras: a²+b²=c². Bei einer Kantenlänge von 2,20 m ergibt das eine Diagonale von 3,11 m (genau: 3,1112). Wenn also beide Diagonalen 3,11 m lang sind, haben wir an allen vier Ecken einen rechten Winkel.

Für eine Hütte dieser Größe lohnt es sich nicht, selbst Beton aus Zement und Sand anzumischen. Wir haben fertigen Betonestrich gekauft, der nur noch mit Wasser angemischt werden muß. Den gibt es in 40 kg-Säcken, das paßt genau, um direkt in einer Schubkarre anzumischen. Da wir den Untergrund schon mit dem Schotter aufgefüllt hatten, reicht ein Sack aus, um einen Randstein zu setzen.

Die Randsteine sind genau 1 Meter lang. Um auf die benötigten 2,20 m zu kommen, ohne schneiden zu fundamentmitanbaumüssen, haben wir noch passende Pflastersteine hochkant dazwischen gesetzt. Bei dem kleinen Anbau blieb uns wegen der Maße von 1,80 x 0,70 m nichts anderes übrig, als die Steine mit einem Trennschleifer passend zuzusschneiden.

Die Metallwinkel, die Ihr auf den Bildern seht, haben wir mit einbetoniert. Die Abstandshalter haben die Höhe von den Bodenbalken des Gartenhauses. Davon steht natürlich nichts in der Aufbauanleitung, aber es erspart uns, nach dem Aufbau des Hauses Winkel anzudübeln, um die Hütte mit der Unterkonstruktion zu verbinden.

Würden wir jetzt die Balken einfach auf diesen Rand legen, würde der Boden höchstwahrscheinlich nicht sehr lange gerade bleiben, sondern sich sehr schnell durchbiegen. So kann es also nicht bleiben, sondern wir kiesmüssen für einen vollflächigen Unterbau sorgen. Dafür verfüllen wir das Loch mit einer Lage Erde, darauf kommt grober Schotter und danach eine Lage Feinkies. Alles wird verdichtet und wir verlegen das, was wir plattennoch da haben: Betonplatten am Rand und in der Mitte Pflastersteine. Da wir mit den Platten und Steinen nicht hundertprozentig auf unsere Maße kommen, entstehen an den Rändern ca. 5 cm breite Fugen, die wir einfach mit Fertigbeton schließen. Später steht ja unser Gartenhaus darauf, so daß wir auf die Optik keinen besonderen Wert legen müssen. Es geht lediglich um einen soliden Unterbau.

Damit sind alle Vorarbeiten erledigt und wir können endlich mit dem Aufbau des Gartenhauses beginnen.

 

 

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